Kapitel Eins
Manche Träume verschwinden. Manche warten nur darauf, wieder aufgeweckt zu werden.
Mit 15 Jahren begann mein Traum vom Porsche 911.
Damals war für mich eines klar: Wenn irgendwann einmal ein Sportwagen, dann muss es ein Porsche sein. Der 911 faszinierte mich schon damals – seine Form, seine Geschichte und dieses ganz besondere Gefühl, das ihn von anderen Autos unterscheidet.
Das Leben hatte allerdings andere Pläne. Beruf, Familie und andere Prioritäten rückten den Traum mit der Zeit in den Hintergrund.
Bis er in meinen Vierzigern wieder erwachte.
Diesmal hatte ich eine ziemlich konkrete Vorstellung: Ein Targa aus der Zeit von Ende der 60er- bis Anfang der 70er-Jahre sollte es sein. Am liebsten sogar aus meinem eigenen Geburtsjahr.
Ich sah mir einige Fahrzeuge an und beschäftigte mich intensiver mit dem Thema. Dabei kam allerdings eine Erkenntnis, die letztlich meine Entscheidung beeinflussen sollte: Ich bin kein Bastler.
Ein klassischer 911 ist faszinierend – aber ein solches Auto bedeutet auch Verantwortung, Aufwand und laufende Kosten. Für mich musste die Freude am Fahren im Vordergrund stehen und nicht die ständige Frage, was als Nächstes repariert oder restauriert werden muss.
2022 bekam ich dann die Gelegenheit, einen Targa für ein ganzes Wochenende zu fahren.
Und plötzlich war sie wieder da – diese Faszination.
Nach diesem Wochenende wusste ich: Der Traum vom 911 ist noch immer da. Aber ich wusste jetzt auch, dass es kein klassischer Targa werden würde.
Ich begann, die Sache nüchterner zu betrachten. Ein Auto, das vielleicht nur 5.000 bis 7.000 Kilometer im Jahr bewegt wird, hauptsächlich im Sommer, muss für mich auch wirtschaftlich sinnvoll bleiben. Service, Wartung, Reparaturen und laufende Kosten gehören zur Realität eines solchen Autos dazu.
Und so blieb der Traum vorerst ein Traum.
Wenn 911, dann muss es ein Cabrio sein.
Modern genug, um es zuverlässig und ohne ständige Sorgen genießen zu können. Klassisch genug, um noch das Gefühl eines echten 911 zu vermitteln. Und offen – weil für mich zu einem solchen Auto auch das Fahren mit offenem Verdeck gehört.
Dann kam 2026
Ein besonderer Dank
Danke, meine Susi
Dass aus meinem langjährigen Traum im Jahr 2026 Wirklichkeit werden konnte, verdanke ich ganz besonders meiner Susi. Sie hat meinen Wunsch nicht nur verstanden, sondern mir mit ihren Worten auch den Mut gegeben, ihn tatsächlich zu leben:
„Wenn wir es uns als Familie leisten können und niemand darunter leiden muss, dann lebe deinen Traum.“
Danke, meine Susi, für dein Verständnis, dein Vertrauen und dafür, dass du mir die Verwirklichung dieses Traums ermöglicht hast. Ohne dich wäre dieser besondere Schritt für mich nicht möglich gewesen.
Der erste Funke
Mit fünfzehn Jahren begann der Traum vom 911 – und er ließ mich nie wieder ganz los.
Das Wochenende
Ein Targa für ein ganzes Wochenende – und plötzlich war die Faszination wieder da.
Aus einem Traum wird Realität
Modern, klassisch und offen: der 911, auf den ich so lange gewartet habe.